Luis Villarroel wurde am 10.08.1948 in Santiago de Chile in einer armen, kinderreichen Familie geboren. Ab dem Jahre 1968 begann er zusammen mit anderen jungen Menschen in Form von Wandgemälden ("murales") die Freude und den Enthusiasmus auszudrücken, in dem sich die Möglichkeit der demokratischen Regierung von Salvador Allende abzeichnete.

Nach dem Sieg der Volksfront im Jahre 1970 bereiste er ganz Chile mit der jungen Malergruppe "Brigada Ramon Parra", der er sich angeschlossen hatte. Sie malten die berühmten Murales der "vierzig Maßnahmen", die die Regierung von Salvador Allende gerade durchzuführen begann, auf Gebäuden der wichtigsten Städte Chiles.

Durch den Militärputsch im September 1973 sah sich Luis Villarroel gezwungen, mit seiner Familie ins Exil zu fliehen. Dort setzte er seine Arbeit fort und verdeutlichte nun auf den Mauern Europas die Gefühle des chilenischen Volkes.

Im Exil bekam er auch die Möglichkeit, seine künstlerische Arbeit zu erweitern. Mit dem Fotografieren wählte er eine Methode, die ihm dazu verhilft, einen bestimmten, ausgewählten Augenblick des Lebens zu dokumentieren. Seine fotografische Arbeit reicht von konventionellen Landschaftsaufnahmen und Porträtfotografien bis zu experimentiellen und leicht surrealistischen Darstellungen.

Luis Villarroel ist Mitglied des UN-Photo Clubs und des Verbandes der österreichischen Amateurfotografen. Er gewann mehrere Preise, z. B. bei Fotowettbewerben der Zeitschrift "My Way", vom Lateinamerikainstitut in Wien, vom FotoObjektiv, im UN-Photo Club und Bilderland. Für seine Arbeiten zum Thema "NÖ schön erhalten - schöner gestalten" erhielt er eine Anerkennungsurkunde.

Luis Villarroel hat seine Arbeiten in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert, sich aber auch an Gemeinschaftsausstellungen beteiligt.

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