Baumschutz

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Wr. Baumschutzgesetz

Pheromone

Pflanzenschutzmittel - Grundsätzliches

Bekämpfung der Rosskastanienminiermotte - aktueller Forschungsstand

Bauminjektionen gegen die Rosskastanienminiermotte

Feuerbrandbekämpfung - aktueller Forschungsstand

Läuse - welche Gegenmittel helfen?

Desinfektion von Schnittwerkzeugen

Einige Baumschädigungen können durch entsprechende Schutzmaßnahmen verringert oder verhindert werden. Neben den natürlichen Gefahrenquellen wie Wasserunter- bzw. überversorgung, Blitzschlag, Stürme, hohe Schneelasten, Insekten, Pilze, Säugetiere und viele andere stellt der Mensch im städtischen Bereich die größte Gefahrenquelle für Bäume dar.

So werden durch Unwissenheit aber auch durch wissentliche Mißachtung bestehender Vorschriften (Baumschutzgesetz, Schutzvorschriften bei Bauvorhaben, Grünflächen- und Naturschutzbestimmungen u. a.) jährlich allein in Wien Millionenschäden verursacht und Bäume dem Tod geweiht. Vielfach ist mangelnder Baumschutz mitverantwortlich.

Sinnvolle Baumschutzmaßnahmen sind z. B.:

Bei Baumaßnahmen

  • Möglichst weiträumiger Schutz um den Baum
  • Stabile Abplankung
  • Abzäunung
  • Aufbringen einer Rollierschicht gegen Bodenverdichtung
  • Händische Grabung im Wurzelbereich u. v. m.

Bei Jungbäumen

  • Stammschutzsäulen (bei Gefahr durch Nagetiere, Hundeurin oder Wild)
  • Stabile Baumbefestigung in der Anwuchsphase
  • Rindenmulch über Baumscheibe
  • Düngungsmaßnahmen
  • Pflanzenschutz (biologischer, chemischer) u. v. m.

Bei älteren Bäumen

  • Schützbügel im Straßenbereich (gegen Anfahrschäden)
  • Kronenverankerung bei Druckzwiesel
  • Totholzentnahme
  • Revigorationsschnitt (Revitalisierung)
  • Bodenverbessernde Maßnahmen
  • Düngung
  • Pflanzenschutz (biologisch, chemisch)
  • Schädlingsüberwachung u. v. m.